Neustadt. Mit ihrem Wahlprogramm setzen Bündnis 90/Die Grünen ein klares Zeichen für eine zukunftsfähige und lebenswerte Region: Neustadt gestalten. Klimafest. Sozial gerecht. Lebenswert. – spiegelt ihre Ziele präzise wieder. Im Zentrum stehen dabei die konsequente ökologische Transformation sowie ein starker gesellschaftlicher Zusammenhalt. 

„Ich möchte Neustadt in ein lebenswertes Morgen begleiten, auch wenn wir dafür manches ändern müssen. Meine Vision ist eine Stadt, in der wir gemeinsam Verantwortung übernehmen und wieder mehr Zusammenhalt ermöglichen“, fokussiert sich Bürgermeisterkandidatin Elisabeth Knelangen.

Ein Kernanliegen ist die lokale Energiewende: Durch den Ausbau von Wind- und Photovoltaikanlagen sowie die Förderung von Energiegenossenschaften sollen BürgerInnen direkt an der Wertschöpfung aus erneuerbaren Energien partizipieren. „Erneuerbare Energien sichern Wertschöpfung vor Ort und machen uns unabhängig von fossilen Energiekrisen. Durch den Irankrieg wird noch einmal deutlich, wie wichtig Wind- und Solarstrom für uns sind. Wir setzen uns für den Ausbau von Stromspeichern ein und möchten Ladestationen auf allen Dörfern schaffen“, sagt Simon Kort, Spitzenkandidat für den Stadtrat.

Im Zentrum stehen auch Investitionen, die gesellschaftlichen Zusammenhalt und Lebensqualität vor Ort sichern. Auch unter schwierigen Haushaltsbedingungen sollten Städte handlungsfähig bleiben und gezielt in Bildung, Infrastruktur sowie den Klimaschutz investieren. „Die heißen Temperaturen haben uns jetzt auch in Nordeuropa erreicht. Die Klimaanpassung wird das Thema der Zukunft sein für die Region. Die Kommunen können dafür sorgen, dass kostenlose, öffentliche Trinkwasserspender und Räume zur Verfügung stehen, damit die Menschen sich dort erholen können. Die Region wird die Kommunen weiterhin bei Maßnahmen zur Klimaanpassung unterstützen“, betont die Spitzenkandidatin für die Regionsversammlung, Ute Lamla.

 Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Schutz und der Unterstützung vulnerabler Gruppen. So müssen Frauenhäuser und Beratungsstellen langfristig abgesichert und personell gestärkt werden. Auch digitale Gewaltformen sollen systematisch in die Beratungsarbeit, Prävention und in Schutzkonzepte einbezogen werden.

Gleichzeitig setzen sich die Grünen für eine verlässliche Unterstützung von Regenbogenfamilien sowie für eine konsequente Präventions- und TäterInnenarbeit ein. „Wir haben hier Gleichstellung und Gewaltschutz konsequent durchdacht“, unterstreicht Dr. Sara Nina Strolo, Spitzenkandidatin für den Stadtrat, diese wichtige Aufgabe. „Inklusion und Teilhabe fangen bei den Kleinsten in der Kita an und reichen bis zu den Älteren mit Rollator. Neustadt braucht Orte, Wege und Angebote, die allen offenstehen – denn echte Teilhabe bedeutet, dass niemand vor Hürden darf, ergänzt Stadtratskandidatin Marleen Grossien.

„Ein gutes und aktuelles Wahlprogramm bedeutet für mich Verantwortung gegenüber den WählerInnen zu zeigen, indem man als Partei transparent kommuniziert, hinter welchen Ideen und Werten man steht“, fügt Strolo, mit Blick auf die jüngsten Entwicklungen anderer Parteien, hinzu.

Grüne_OV-Neustadt-sub: Bürgermeisterkandidatin Elisabeth Knelangen (vorne Mitte) hat für Neustadts Zukunft eine klare Vision mit mehr gemeinsamer Verantwortung und Zusammenhalt. Kandidierende für den Stadtrat sind Marleen Grossien (vorne links), Dr. Sara Nina Strolo und Simon Kort, (links), Jürgen Gerisch und Spitzenkandidierende für die Regionsversammlung, Ute Lamla (hinten links). 

Foto (Susann Brosch)