Städtische Wegeseitenränder: Stille Landnahme durch Überpflügen stoppen 16. Juni 2016 Im letzten Jahr haben wir zusammen mit dem BUND Wegeseitenränder in Neustadt vermessen. Am Dienstag 21. Juni 17 Uhr im „Ratskeller“ stellen wir die Studie „Artenreiche Wegeseitenränder als bedeutende Strukturen für die Biodiversität und den Biotopverbund in der Region Hannover“ vor Bilder wie oben in Lohnde sind zum Glück selten, aber „Wegeseitenränder sind wichtig, um Biotopverbunde zu sichern und die Artenvielfalt zu erhalten“, erläutert Ute Lamla. „Gerade in einer großflächigen Gemeinde wie Neustadt mit ausgedehnten Flächen für einzelne Ackerpflanzen und intensiver landwirtschaftlicher Nutzung kommt den Wegeseitenrändern eine besondere Bedeutung zu.“ Wir haben festgestellt, dass auch in Neustadt Wegeseitenränder teilweise umgepflügt werden. Bei allen Beteiligten muss das Bewusstsein geschärft werden soll für den ökologischen Nutzen und den Erhalt von vielfältigen Wegeseitenrändern. Hanso Janssen hatte bereits im Landtag an die Bedeutung der Wegeseitenränder erinnert und wird in Neustadt die Position der Grünen Landwirtschaftspolitiker zu Wegeseitenrändern erläutern. Der BUND hat 2014 eine allgemeine Studie über Wegeraine vorgestellt. René Hertwig vom BUND Niedersachsen wird nun gemeinsam mit Hanso Jansen eine konkrete Untersuchung unter anderem am Beispiel von Schneeren präsentieren. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr im Ratskeller. Titelbild: Wegeseitenrand in Lohnde schmaler als der Durchmesser eines Fahrrads. Weitere Bilder: Vermessung in Schneeren. Unten: Musterhaft!